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24. August 2010
Ernte des gentechnisch veränderten Weizens
Letzte Woche wurden die reifen Weizenpflanzen auf dem Versuchsfeld in Reckenholz geerntet. Der gentechnisch veränderte Weizen auf dem Versuchsfeld in Pully konnte dank günstigen Wetterbedingungen schon im Juli geerntet werden. Dabei zeigte sich, dass der Vandalenakt Ende Juni nur den Rand der Versuchsfläche betroffen hat, die Pflanzen in den Versuchen jedoch nicht beeinträchtigt hat. Verschiedene Forschungsgruppen von Agroscope Changins-Wädenswil, der eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, sowie von den Universitäten Basel und Lausanne können nun die in diesem Jahr erzielten Ergebnisse mit jenen von 2009 in Pully und aus 2008 und 2009 in Reckenholz ergänzen und vergleichen. Das Versuchsfeld wird von den Wissenschaftlern in den nächsten Jahren weiterhin beobachtet, um eventuelle Auswuchspflanzen frühzeitig zu entfernen.
13. Juli 2010
Wie die Umwelt gentechnisch veränderten Weizen beeinflusst
Gentechnisch veränderte Weizenlinien, die mit einem Resistenzgen gegen die Pilzerkrankung Mehltau ausgestattet wurden, werfen im Gewächshaus bis zu doppelt so viel Ertrag ab wie Kontrollpflanzen. Im Freilandversuch kehrt sich allerdings dieses Verhältnis bei einigen, aber nicht allen, Weizenlinien um. Daraus schliesst eine Studie innerhalb des NFP 59, dass sich Daten aus dem Gewächshaus nicht auf die Situation im Feld übertragen lassen und Freilandversuche also wichtig sind.
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07. Juli 2010
Verurteilung der Vandalenakte
Vandalen haben Ende Juni einen Teil eines Versuchsfeldes in Pully zerstört, auf dem im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» (NFP 59) die Sicherheit von gentechnisch verändertem Weizen untersucht wird. Kurz darauf verunstalteten Unbekannte im Raum Zürich Haus und Auto eines im NFP 59 tätigen Wissenschaftlers. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) verurteilt die Aktionen.
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11. März 2010
Kein Nachweis unerwünschter Auswirkungen von gentechnisch verändertem Weizen
Zwei Studien im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen» (NFP 59) untersuchten, wie sich gentechnisch veränderter Weizen auf Insektenlarven und Blattläuse auswirkt. Sie konnten keine Beeinträchtigungen ausmachen.
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